Das Wichtigste....
   
   
 

Wenige Tage vor Tourenbeginn haben wir uns gefragt :

Was nimmt man mit, auf eine Biketour mit sehr vielen Höhenmetern und 280 km Länge ?

Wir einigten uns auf den Nenner : Nur das Wichtigste / Notwendigste

   
 

Das Wichtigste für Werner :

Für Werner schien sehr vieles wichtig zu sein, da sein Rucksack etwa doppelt so groß war wie die Rucksäcke der restlichen drei Biker. Um den Spott, ob er einen Ferienurlaub oder eine Biketour plane, kam er an unserem Treffpunkt Pforzheimer Bahnhof nicht herum. Während der Tour stellte sich heraus, warum sein Rucksack so voll war : Werner hatte u.A. ca. 6 Baumwoll-T-Shirts dabei, welche er schon an den ersten beiden Tourentage durchgeschwitzt hatte.

   
 

Das Wichtigste für Lars.

Lars hatte den kleinsten Rucksack dabei. Für ihn war offenbar sein Haargel das Wichtigste.
Konkret sah die Sache dann so aus: Wir kamen am dritten Tag, sehr nass an der JuHe Feldberg an, da es die Hälfte des Tages geregnet hatte. Lars hatte zwar sein Haargel dabei, aber weder ein kleines Handtuch noch ein paar Ersatzschuhe. So konnte er frisch gestylt und frischen Socken, mit klitschnassen Bikeschuhen in der JuHe zum Abendessen laufen.

   
 

Das Wichtigste für Andi.

Andi war ansich sehr gut ausgerüstet. Was er alles aus seinem Rucksack zauberte, war schon erstaunlich.
u.A. hatte er sogar alles notwendige Werkzeug mitsamt Kettenöl dabei. Das Einzigste über was wir uns wunderten, war ein tellergroßer Handspiegel. So eitel hatten wir ihn eigentlich nicht eingeschätzt. Auf Nachfragen stellte sich aber heraus, daß er diesen Spiegel für seine Kontaktlinsen benötigt. Und da zu Hause kein anderer Spiegel zu finden war, mußte es eben das etwas größere Modell sein.

   
 

Das wichtigste für Sven:

Das wichtigste für mich waren u.A. Tupperdosen. Und das kam so: Da der Wetterbericht vor der Tour nicht gerade super Wetter vorhersagte, war für mich die Frage: Wie halte ich meine Digitalkamera trocken ? Die Kleidung hatte ich in Plastiktüten eingepackt, was allerdings nicht den ganzen Tag bei starkem Regen standhält. Bei Bootstouren verwendeten wir früher einmal kleine wasserdicht Behälter. So entstand meine Idee mit den Tupperdosen.

Nachtrag von Lars:
...nur hatte Sven nicht nur die kleine Tupperdose für die Digikamera dabei, sondern zauberte am 2. Tag auf einer Pause so ganz nebenbei auch ein größeres Exemplar samt Nußzopf in Originalgröße heraus. Nur das wichtigste!!

Nachtrag von Sven:
Auf Nachfrage, wollte ja keiner was abhaben...und wer will sich schon zwei Tage von Müsliriegeln ernähren wie Lars, Andi und Werner ? Planung ist eben alles.....und wer die Strecke auf der Karte einmal angesehen hat, wußte : Auf den ersten 110 km gibts nur einen Ort zum Verpflegung kaufen (in Forbach kauften alle 2 Pack Müsliriegel !)

   
   
   
 
   
 
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