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GPS
Global-Positioning System
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Die
Abkürzung GPS steht für Global Positioning System und
bezeichnet ein System von Satelliten mit hochgenauen
Uhren. Mit Hilfe dieser Uhren und der Laufzeit eines
Funksignals (mit mindestens drei solcher Sateliten)
ist es möglich, seine eigene Position weltweit auf wenige
Meter zu bestimmen. Auf die Empfangsqualität können
sich Wolken, dichter Wald oder enge Strassen störend
auswirken.
Mittels
einer digitalen Karten kann eine
gewünschte Tour auf der Karte geplant/gezeichnet
und in ein GPS-Handgerät übertragen werden.
Die geplante Tour wird im GPS-Gerät als Linie dargestellt,
welche man dann mit dem Bike nachfährt. Sobald
man sich von der vorgegeben Linie entfernt, ist man
nicht mehr auf dem geplanten Weg. Bei neueren Geräten
können auch Karten verwendet werden.
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Auf
unseren Touren verwenden wir ein GPS-Gerät der Firma
Garmin (etrex Summit und seit
2007 etrex Vista HCX) mit zusätzlich eingebautem barometrischem
Höhenmesser und magnetischem Kompass. Mit Hilfe des
barometrischen Höhenmessers werden die grafischen Geländeprofile
wesentlich genauer.
GPS-Handgeräte
sind im Handel ab ca. 130 Euro zu bekommen. Sehr gute
Erfahrungen haben wir mit den Geräten von Garmin
gemacht. Die etrex Serie hat den Vorteil, daß diese
Geräte keine Lithium Batterie (Pufferbatterie des Speichers)
enthalten. Dadurch ist es nicht mehr notwendig nach
3 Jahren das GPS Gerät an den Hersteller zu schicken.
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| GPS
und Biken ? |
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Oftmals
ist eine Abzweigung zu dem noch unbekannten Traumtrail
verwachsen oder schwer zu erkennen, so dass unnötig
viel Zeit mit dem Kartenlesen verwendet werden muss
anstatt genüsslich über den Trail zu surfen.
Aber
nicht nur auf Trails bietet das GPS seine Vorteile,
auch auf unbekannten Strecken kommt man wesentlich schneller
an das Ziel da man nicht andauernd die Tour mit dem
Studium seiner Karten unterbrechen muss. Nach unseren
Erfahrungen liegt die Zeitersparniss um die 30%, d.h.
eine normale 9-Stunden-Tour mit Karte dauert mit GPS
rund 6 Stunden.
Unterwegs
erkennt man recht schnell ob man noch auf dem gewünschten
Weg ist oder evtl. eine Abzweigung verpaßt hat. Die
Orientierung wird auch durch die Speicherung markanter
Landschaftsmerkmale
(Waypoints )
erleichtert - Beispiel:
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Bei
Gabelungen die fast parallel auseinanderführen ist
nicht immer eindeutig ob der richtige Weg Rechts oder
Links abgeht.
Ein einfacher Waypoint mit dem Hinweis "Links"
hilft weiter. |
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Soll
man nun die erste oder die zweite Abzweigung nehmen? Auch
eine Ungenauigkeit beim Empfang des GPS-Signal könnte
einen fälschlicherweise auf die zweite Abzweigung
bringen.
Ein Waypoint mit z.B. dem Hinweis "erste"
ist hilfreich. |
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Selbstverständlich
ersetzt das GPS nicht die Karte im Trikot! Schade aber,
wenn man wegen ungenauen Karten bei seiner Tour im falschen
Tal landet oder den Trail erst gar nicht findet.
Hier
ein sehr gutes Beispiel für die unterschiedliche
Qualität von Wanderkarten: Die linke Hälfte
zeigt einen Ausschnitt aus einer Karte des Landesvermessungsamtes
Baden-Württemberg. Rechts dagegen derselbe Ausschnitt
einer Kompass-Wanderkarte.
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